Ruby on Rails: Denksport für’s Hirn

Üblicherweise geht’s in Hirn + Hund ja mehr um den Hund als um’s Hirn 😉 Diesmal zur Abwechslung aber mal ein ganz untierischer Beitrag. Nachdem unter meinen Lesern ja auch einige Bloggerinnen zu finden sind, ist’s hoff ich dennoch interessant für euch. Es geht um’s Programmieren von Web Applications. Ich habe mich zu diesem Zwecke in einen Rails Girls Workshop geschmissen. Aber der Reihe nach…

Nachdem ich mich sowohl beruflich als auch privat gerne und viel mit digitalen Medien beschäftige, bin ich bei Digitalista dabei. Über einen Blogbeitrag bin ich auf Rails Girls gestoßen. Eine Plattform für neugierige und lernwillige Mädchen und Frauen, die ins Programmieren schnuppern wollen. Dieses Video gibt einen netten ersten Einblick:

Kurz nach meiner Entdeckung gab’s auch schon den ersten Event in meiner Nähe: einen Workshop von Rails Girls St. Pölten 🙂 Die Workshops sind kostenlos – man muss sich nur für eine Platz bewerben und diesen – je nach Andrang und Vorauswahl – auch bekommen. Und einen Laptop braucht man natürlich auch 😉 Ich hatte Glück und habe die gestrige Installation Party und den heutigen Workshoptag genossen.

Dazu vorweg: organisiert wurde dieser Event von Studentin Miriam von der FH St. Pölten – zwecks Diplomarbeit. Und ich muss sagen, dass mich das sehr begeistert hat! Doppeltes Kompliment zu Projektidee und Umsetzung 🙂 Darüber hinaus haben mich sämtliche Coaches beeindruckt. Sie waren in ihrer Freizeit kostenlos hier, um uns Mädels einen Einblick in die Welt hinter dem Frontend zu geben. Und das voll motiviert, unterhaltsam, informativ, hilfreich und geduldig. Das finde ich sensationell!

Der Workshop

Nachdem wir Freitag Abend schon die Installation der erforderlichen Software – Gläschen Sekt und Pizzen inklusive – erledigt haben, konnte es am Samstag gleich losgehen. Wir haben mit tryruby begonnen – einem einfachen und sehr nett gemachten Ruby on Rails „Schnupperkurs“. Wer englisch kann, kommt da schon recht gut durch. Mit „Kleber“ (Hintergrundinfos und Erklärungen) unseres Coach Wolfgang war das ganze nochmal wesentlich einleuchtender und verständlicher.

Noch am Vormittag haben wir – zu zweit plus Coach – mit unserer ersten App gestartet: eine Tabelle mit drei Spalten und Einträgen, die man im Frontend beliebig erweitern, ändern oder löschen kann. Das opensource Framework Ruby on Rails bietet dazu tolle Basics. Das ist nicht nur für Einsteiger erfreulich, sondern auch für Fortgeschrittene und Profis eine effiziente und dennoch flexible Unterstützung.

Nach einem definitiv feinen Mittagessen gab’s ein paar Kurzvorträge der Coaches, die uns einige spannende Einblicke – unter anderem – zur „Bentobox der Web Applications“ sowie Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten (siehe unten) geboten haben. Den weiteren Workshop Nachmittag haben wir dann ins Freie verlagert. Den strahlenden Sonnenschein mussten wir einfach nutzen – auch wenn’s teilweise etwas gespiegelt hat 😉 Dort haben wir dann weiter an der App gebastelt – Schriftarten und Tabellendesign geändert und noch ein paar Icons hinzugefügt.

Fazit

Was ich gelernt hab? Ich hab jetzt endlich mal einen Überblick, wo was liegt und wie zusammenhängt. Erste Brocken der „Geek Sprache“ hab ich auch gelernt 😉 Der Spirit hat mich angesteckt und ich habe fest vor, dass ich noch weiter rein schnuppern werde. Was ich bestimmt noch lernen muss, ist etwas geduldiger und hartnäckiger zu werden. Nicht immer funktioniert alles auf Anhieb und ich hab bisher – bei sämtlichen IT Problemen (ob Soft- oder Hardware) – immer sehr rasch aufgegeben. „Nicht verzagen. Google fragen“, ist hier die Devise – dann wird alles wieder gut 😀

Link-Tipps

Im Rahmen des Workshops hab ich einiges aufgesammelt. Das eigene Durchschnuppern folgt aber noch.

Da hab ich wohl einiges vor 😉 Und ihr so?

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