Ziel: Stubenrein

Ob Hausregeln oder erste Eindrücke – ihr findet hier bereits einige Tipps und Erfahrungsberichte rund um die aufregenden Tage und Wochen mit dem ersten Welpen. Heute möchte ich auf den Punkt „Stubenrein“ im Detail eingehen, weil – ohne Übertreibung – ein wichtiges Thema.

Vorweg: ich beschreibe hier NICHT unterschiedlichste Pinkel-Decken oder Ähnliches. Im Gegenteil: das finde ich kontraproduktiv und ekelhaft.

Ziel ist es ja, dass der Hund lernt: nicht einfach in der Wohnung hinhocken sondern nur draußen, idealerweise beschleunigt durch ein Kommando. Unser Wissensstand zu Beginn: wenn sie zum Schnofeln oder Winseln anfängt, dann schnell raus. Die knallharte Praxis belehrte uns eines besseren: sie schnofelt die ganze Zeit und winseln tut sie nie. Selbst in der Box hat sie maximal leise gekratzt – nichts wovon man aufwacht. Es ist zu Beginn also ordentlich oft schief gegangen.

Wichtig ist dann: nicht schimpfen (auch wenns noch so ärgerlich ist), entspannt aber gründlich aufwischen bzw. wenn’s die Box betroffen hat, wieder mal Decken in die Waschmaschine schmeißen.

Was war also die Konsequenz um einen Schritt weiter zu kommen? Routine im Tagesablauf und Beobachtung der Pinkel- bzw. Häufchenzeiten. Einerseits Vorbeugung des Maleurs, andererseits Übung des korrekten Vorgangs. Unsere Faustregel: nach dem Fressen, nach aufgeregtem Spielen oder Kauen (inkl. Trinken), zumindest aber anfangs nach jeder Stunde. So sind unsere Chancen auf Erfolg langsam aber sicher gestiegen.

Gleichzeitig wurde auch die Fitness gesteigert, denn so viele Stiegen pro Tag bin ich vorher nie gelaufen 😉

Welpen-Tipps

Auf der „Suche“…

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6 Antworten zu “Ziel: Stubenrein

  1. Einen ganz wichtigen Tipp hast du noch vergessen: In den ersten Wochen jeden Teppich aufrollen und sicher verwahren, denn darauf wird meiner Erfahrung nach am liebsten gepinkelt… 😉

    Absolut bestätigen kann ich die Beobachtung, dass ständig geschnofelt, aber so gut wie nie gewinselt wird, bevor das kleine Malheur passiert. Beim großen Malheur allerdings wird durchgängig im Kreis geschnofelt, dann nichts wie raus (Zeitfenster: nur wenige Sekunden, Monsieur oder Madame zu packen und raus zu gehen; keine Angst: auf den Armen passiert nichts). Neben Spielen, Fressen, Trinken hieß es bei uns zusätzlich nach dem Aufwachen: ab nach draußen.

    Ein Tipp, den mir die Züchterin noch gab: Am Abend den Wassernapf eine Stunde vor dem Schlafengehen wegstellen, kurz vor dem Schlafengehen eine kurze Pinkelrunde drehen.

    Gerade als Ersthundebesitzer ist diese Phase aber auch die Zeit, in der man lernt, ein Gespür für seine Fellnase zu entwickeln. Die dauert eigentlich auch gar nicht so lange: nur ein paar Wochen.

    • Hihi, unser großes Glück: überall Fliesen 🙂 Keine Teppiche. Und mit dem großen Geschäft hatten wir auch – Gott sei Dank! – wenig Probleme. Und wie du sagst, nach ein paar Wochen versteht man den Hund besser und auch die Lacken reduzieren sich 🙂

      • Hier: bis auf ein Zimmer alles pflegeleichtes Parkett oder eben Fliesen. Aber der Teppich in dem einen Zimmer hatte zu 99% die „Ehre“, bepinkelt zu werden… 😉

        Was ich vergaß: Wenn mit Pinkeldecken diese merkwürdigen Teile gemeint sind, bei denen irgendwelche flüssigkeitsabsorbierende Substanzen zwischen 2 Folien eingeschweißt sind: vollkommen nutzlos. Da hatte ich für die Abholung des kleinen Fellbündels welche gekauft (immerhin galt es, gute 300km ohne Malheur zu überstehen), die wurden aber ziemlich schnell zerfleddert. Während der Fahrt hat er übrigens nicht pinkeln müssen. (Und im Zweifelsfall hätten es die paar mitgenommenen Handtücher auch getan.)

  2. Ein Trick, den ich kenne, ist Zeitungspapier auslegen. So hört man nachts, wenn der Welpe raus muss.
    Sonst kann ich nur bestätigen, dass man einen Rhythmus etabliert, indem man direkt nach der Fütterung rausgeht und zu Beginn regelmäßige Intervalle einhält.
    Leider gehen nicht alle Hunde zur Tür und geben Laut, wenn sie raus müssen. Da helfen dann nur die Intervalle, die man nach und nach ausdehnt.

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