Ist Gähnen ansteckend?

Ist Gähnen ansteckend? Ja. Und das ist keine Einbildung sondern beruht auf dem sogenannten Spiegelneuron. Was das ist und bringt und was das mit Hunden zu tun hat, könnt ihr hier lesen.

Wissenschaft ist eigentlich weniger mein Métier. Einzig die Science Busters (wöchentliche Sendung auf ORF1) können mich ein bissl dafür begeistern. Und so kam es, dass ich einer Folge über das Spiegelneuron lernte. Leider finde ich diesen Ausschnitt auf youtube nicht – daher hier kurz – und leider weniger humorvoll – zusammengefasst:

Das Spiegelneuron – ansässig im Gehirn – sorgt dafür, dass man Gesehenes selbst spiegelt. Das kann Mimik, Körpersprache sogar Stimmung sein. Menschen und einige Tiere – so auch Hunde – verfügen darüber.

Historisch hatte das beim Rudeltier Mensch folgenden Vorteil: wenn die Höhlenmenschen weiterzogen und einer müde wurde und gähnte, wurden alle anderen auch müde und rasteten. Niemand ist alleine zurückgefallen.

Interessant ist, dass der Hund auch darüber verfügt. Ist auch leicht zu testen: gähnt euren Hund nieder und er wird in Kürze auch beginnen zu gähnen. Das selbe gilt für eine ruhige Haltung – nicht nur „Energie-Blabla“, sondern wissenschaftliche Tatsache. Verärgert „Ruhig“ zu schimpfen ist daher kontraproduktiv. Wenn wir möchten, dass Sunny ruhig wird, beobachten wir also auch besser unsere eigene Verfassung 😉

Zum Abschluss noch der Beweis, dass Katzen kein Spiegelneuron haben:

Advertisements

2 Antworten zu “Ist Gähnen ansteckend?

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s