Zu Besuch: Iss’n Rüde

Unsere Mitbewohner sind Sammy, ein Chihuahua-Senior (10 Jahre) und Stella (3 Jahre), eine verspielte Viszla-Hündin.

Sammy
ist vermutlich die coolste Sau des Kontinents und stets der Chef im Ring, egal ob ihm ein Chihuahua-Verwandter oder ein Dobermann gegenüber steht. Schon früher –bei Julia’s Handballtraining- hat er das gesamte Trainingsprogramm der Spielerinnen abgespult und dann sogar die Kapitänsbinde unter dem Jubel der Zuschauer auf den Platz getragen. Eine echte Rampensau. Kein Wunder, dass er bereits als Werbestar für eine Hundefuttermarke auftreten sollte.

Leider sehen –mit zunehmenden Alter- aggressive und schlecht erzogene Hunde in ihm eine Zwischenmahlzeit und so gab es in der letzten Zeit mehrere regelrechte Attacken auf den Captain, die er nur mit Glück überlebte. Insofern ist Senore zwar noch fit wie ein Turnschuh, zieht jedoch eher das untere Stockwerk des Kinderwagens vor, den wir für seine „kleine zweibeinige Schwester“ Marie besorgt haben. Hier kann er alles überblicken, ist sicher und genießt das Hundeleben. Nur wenn andere plüschige Hündchen des Weges kreuzen, packt ihn sein Jagdinstinkt und er zeigt, dass er jahrelang als brasilianischer Sambatänzer unterwegs war.

Stella
ist trotz ihrer kräftigen Statur das Gegenteil von Sammy. Wie viele andere Viszla auch, ist sie tendenziell unsicher und schüchtern. Wahrscheinlich glaubt sie, dass sie die Größe eines Chihuahuas besitzt J. Früh kastriert hat sie ihren Spieltrieb bewahrt. Obgleich ein Jagdhund, jagt sie allenfalls Bällen hinterher. Das kann sie Stunden durchhalten, selbst wenn ihre Zunge bereits den Boden schleift. Eine weitere Runde geht immer… Dabei kann der Ball auf einer Wiese, im Schnee oder in die Isar geworfen werden. Frau Viszla ist stets zur Stelle.

Nur einer Sache widmet sie noch mehr Energie und Leidenschaft: dem Essen. In einem ständigen Angstgefühl gefangen, entweder gefressen zu werden (von größeren Hunden) oder selber nichts zu fressen zu bekommen, lechzt sie bei jeder Mahlzeitzubereitung und macht unmissverständlich auf ihren Hunger aufmerksam. Und wenn Stella sich dann ans eine Sofaende setzt und ihre rechte Vorderpfote auf die Sofalehne legt, als ob sie Cabrio fahren würde – da geht das Herz auf.

Iss’n Rüde! lebt natürlich von dem Input der Leser und seiner Vielfältigkeit, einem unterhaltsamen Blog und natürlich alle nützlichen Informationen zum Thema Hund und alles was er mit sich bringt.

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2 Antworten zu “Zu Besuch: Iss’n Rüde

  1. Ein sehr ungleiches aber schönes Paar bilden die beiden. Viszla kenne ich erst als Rasse, seit ich mich mit dem Tierschutz in Ungarn beschäftige. Da stehen Hunde dieser Rasse häufiger zur Vermittlung an.

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