Hirnarbeit

Da Sunny etwas indisponiert ist, arbeitet sie heute nur passiv am Blogbeitrag mit. Und nicht nur an heißen Tagen ist Kopfarbeit eine gute Beschäftigung.

Schon zu Beginn haben wir gelernt: körperlich können wir unser aktives Labradormädel nur bedingt auslasten. Vor allem wächst ihre Kondition rascher und intensiver als unsere. Damit sie also umfassend gefordert wird, bekommt sie geistige Herausforderungen.

Dunkles Zimmer
Im Welpenalter haben wir einfach den Raum abgedunkelt und eine handvoll Trockenfutter verstreut. Dann durfte sie den Bereich mit der Nase absuchen. Verknüpft mit dem einfachen Kommando „Such“.

Leckerli Wiese
Die nächste Schwierigkeitsstufe kann man nach draußen verlegen. Einfach in der Wiese Leckerlis ausstreuen. Zu Beginn zeigen wir ihr – mit dem Kommando „Riechen“ (es soll also nichts genascht werden) – was es gibt und dann darf sie sich wieder selbst auf die Suche machen.

Für Fortgeschrittene
Besondere Kau-Leckereien oder -Spielzeuge wollen verdient werden. Wir zeigen sie zuerst und verstecken sie dann. Zu Beginn nur in der Wohnung, mittlerweile auch im ganzen Garten. Nach intensiver Nasenarbeit ist sie ganz begeistert und stolz auf Ihre Beute.

Foto: Hans Eder

Foto: Hans Eder

Wie bereits erwähnt, ist die Hundenase das wichtigste Sinnesorgan. Deshalb ist diese spielerische Beschäftigung nicht nur eine gute Auslastung sondern auch eine wichtige Übung. Damit lernt sie – ergänzend zu den übrigen Spielen, bei denen hauptsächlich die Augen genutzt werden – auch ihre Nase einzusetzen.

An heißen Tagen oder in Schonphasen sind solche Übungen außerdem eine gute Möglichkeit zur ruhigen Beschäftigung. Zweiteres durchlebt Sunny gerade – dank einer kleinen Spielverletzung, die sie sich immer wieder aufgekratzt hat. An dieser Stelle lieben Dank für die vielen Besserungswünsche und ein kurzes Update:

Sunny hat heute vom Tierarzt wieder eine Rundum-Behandlung bekommen, nachdem die Wunde heute früh wieder offen war. Das heißt: mehr weggeschoren, Spritzen, Desinfektion und kühlender Spray plus Planschverbot und Trichter. Die Begeisterung hält sich natürlich in Grenzen und wir haben unsere Sunny noch nie so ruhig erlebt. Sie ist aber sehr tapfer und brav. Am Dienstag haben wir Kontrolltermin – bis dahin ist hoffentlich alles schön zugeheilt und der Trichter dann auch wieder Geschichte.

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4 Antworten zu “Hirnarbeit

  1. Gute Besserung an den kleinen Satelliten!
    Was ich als etablierte „Übung“ immer sehr wichtig finde ist einfach mal Ruhe „aushalten“ 😉
    Wünsche Euch viel spaß

    • Dankeschön und hihi, so nennen wir sie auch 😉 Was die Ruhe betrifft: hatten wir vorher auch schon im Programm. Jetzt geht’s aber von selbst. Sie ist ängstlich, aber gedämpft in ihrem üblichen Übermut. Ganz ungewohnt!

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