Erster Kratzer, Spritze und Rundum-Check

Gestern stand wieder mal ein Tierarztbesuch auf dem Programm. Neben der ohnehin notwendigen Impfung haben wir auch Sunny’s erste Spielverletzung versorgen lassen.

Wir haben beide die Szene in der Hundezone vor einer Woche beobachtet: sie wollte immer das, was die anderen Hunde hatten. Ein Schäfer hat ihr zu verstehen gegeben, dass er sein Stöckchen nicht teilen will. Dabei hat er sie wohl an der Wange bzw. unter dem Ohr „gestreift“ – keine große Sache. Die Wunde wurde auch erst dann sichtbar und ungut, als sie zum Kratzen angefangen hat.

Wir haben das Fell dort etwas gestutzt und die Stelle bestmöglichst gereinigt. Gestern beim Tierarzt hat sie dann Bekanntschaft mit dem Schergerät gemacht. Die Wunde wurde desinfiziert und mit einer Salbe behandelt. Die jährliche Impfung stand auch an und wurde gleich mit erledigt. Eine kurze Durchuntersuchung erfolgte natürlich ebenso wie der übliche freundliche und informative Austausch mit uns Menschen.

Grenzen? Was ist das?

Sunny ist bei „ihrem“ Tierarzt genauso gut drauf wie überall sonst. Die Ärztinnen dort sind auch sehr lieb und am wichtigsten, es gibt immer Leckerlis 😀 Vier- aber auch Zweibeiner fühlen sich dort also wunderbar aufgehoben! Neben den Ordinationszeiten kann man im Notfall immer anrufen und ggf. auch gleich hinfahren. Das war besonders in der Welpenzeit eine wertvolle Hilfe und Absicherung.

Ab heute wird die Wunde mit Salbeitee nachversorgt. Dazu tauche ich Taschentücher oder Wattepads in Salbeitee und beträufle bzw. betupfe die Stelle vorsichtig. Taugt ihr noch nicht besonders, wenngleich ihr sogar der Salbeitee schmeckt! 😀 Heute gab’s als Pausen- und Anschlussbelohnung Wassermelone. Damit ist alles wieder vergessen 😉

Leider auch, dass sie nicht kratzen soll. Wir haben sie fast rund um die Uhr im Auge – aber ich fürchte, sie nutzt jede Gelegenheit. Ich hoffe aber, dass wir so dennoch weiterkommen.

Salbeitee in Snoopy Tasse

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8 Antworten zu “Erster Kratzer, Spritze und Rundum-Check

  1. Jaja, die Labbies,
    die fragen gerne nochmal gaaaanz genau nach.

    Was auch gut gegen so kleine Blessuren hilft ist Traumeel Salbe. Aber mit Salbei-Tee rein halten ist auch nicht verkehrt.

    Gute Besserung an die blonde Nase 🙂

    • Ja, genau 😉 Die Antwort war ihr dann auch eindeutig genug…
      Danke für den Salbentipp – seh ich mir an! Werd heut später nochmal eine Salbei Session machen und hoffen, dass die Wunde über Nacht Ruhe hat 😒
      Danke auch für die lieben Wünsche! 👅

  2. Hmm… Auch, wenn es v.a. im Herbst und Winter regelmäßig Terz zwischen meinem Dicken und mir um das Aufsammeln von Stöckchen gibt: mit Stöckchen darf er nicht spielen. Zu hoch das Risiko, das Spielvergnügen mit schwerer bis schwerster Verletzung abrupt zu beenden (und es scheint häufiger vorzukommen, als man so hört).

    Auch von unserer Seite natürlich gute Besserung an die Hübsche 🙂

    • Danke für die Besserungswünsche – sie kratzt leider immer wieder… 😦
      Gestreift hat sie nicht das Stöckchen sondern den Zahn des Schäfers. Und das eigentliche Problem ist eben das Kratzen, nicht die ursprüngliche Wunde… 😦

      • Oops, hatte ich so nicht herausgelesen (ich bin feist davon ausgegangen, dass sie mit einem der scharfkantigeren Enden des Stöckchens zu engen Kontakt hatte; hab da immer meinen Liebling vor Augen, der gern mal schüttelt, was er gerade zwischen den Zähnen hält…)
        Da gibt es doch diese potthässlichen Trichter, die um den Hals getragen werden (müssen). (Ich geb zu: sowohl mir als auch meinem Wüffel müssten schon sehr überzeugende Argumente für die Trichter geliefert werden, ehe ich ihm einen umschnallte/er ihn sich anlegen ließe; aber vielleicht reichen da ein paar Tage?)

      • Stöckchen sind eh auch gefährlich – da passen wir auch auf. Aber alles, kann und will man ja auch nicht verbieten und manches muss sie halt auch selbst lernen – wenn auch etaws schmerzlich. Ja, das wird wohl die letzte Konsequenz sein, so ein blöder Trichter. Hoffe immer noch, es geht so 😦

      • Wir drücken auf jeden Fall die Daumen, dass es auch ohne den blöden Trichter geht.
        (Verbieten wollen: ja; verbieten können: nicht immer von durchschlagendem Erfolg gekrönt. So ein Ast ist unter Umständen halt doch einen Tick spannender als das mitgeführte Spielzeug…)

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