Das ist nicht dein Zimmer.

Wer kennt sie nicht: Scott & Huutsch in ihrer Kennenlernphase. Einige Szenen dieses Films sind auch uns nicht mehr fremd. Mittlerweile sind wir aber über die Eingewöhnungsphase hinaus…

„Das ist nicht dein Zimmer.“
Sunny gehört das Vorzimmer, das alle Räume des Stocks miteinander verbindet und noch nicht renoviert ist. Sie hat im Welpenalter aber schon erste Vorarbeiten unternommen, z.B. Tapetenkletzeln. Wohnzimmer, Küche und Balkon gibt’s nur in unserer Anwesenheit  – was ohnehin die meiste Zeit der Fall ist.

Jeder seinen Platz.
Das Bett gehört ausnahmslos uns Menschen. Die Couch darf auf Einladung besucht werden. Sunny hat seit Tag 1 den Sitzsack okkupiert. Da will jetzt auch sonst keiner mehr rein 😉 Das ist ihr Platz im Wohnzimmer. Im Vorzimmer steht die Box – ihre mittlerweile offene Schlafhöhle in der Nacht – und das Hundebett, in dem sie unter Tags gerne schläft. Oder sie streckt sich quer durch den Raum und genießt die kühlen Fliesen. Neben den Liegeplätzen hat sie für Futter, Leckerlis, div. Hygiene-Utensilien und Spielzeug jede Menge weiteren Raum eingenommen: eine Tonne vor der Tür, zwei Küchenladen, eine Wohnzimmerlade sowie den halben Vorzimmerschrank.

„Gartenhund“ oder Rudelmitglied.
Unser Hund ist eindeutig zweiteres. Wir sehen das so: unser Hund ist keine lebende Alarmanlage sondern ein Haustier und damit Familienmitglied. Deshalb ist er dort, wo wir gerade sind. Im Haus oder im Garten oder – am liebsten – mit uns unterwegs, z.B. am Feld, an der Donau oder waldigen Ausflugsorten.

Sunny & die Gier.
Gefüttert wird mit Disziplin und Ruhe. Beim Kochen oder Essen der Menschen fällt nichts ab. Dass sie daneben entspannen oder gar schlafen konnte, hat etwa ein Jahr gedauert. Ich bin nicht neidig, aber schlau. Hätte ich ihr ein Mal etwas gegeben, wär ich ihre Schnauze am Rande der Arbeitsfläche nie wieder los geworden und sie würde ständig hoffen 😉

Beschäftigung nach Plan.
Unsere aufgeweckte Sunny braucht viel zu tun, aber ebenso ausgiebige – manchmal sogar angeordnete – Ruhephasen. Am besten gelingt das mit Routine. So „hilft“ sie beim Geschirrspülen und Aufräumen. Sie erledigt Such- und Kommandoübungen  und verausgabt sich beim Spielen oder Kauen. Dazwischen träumt sie – teilweise laut- und bewegungsstark – auf ihrem Platz. Mindestens zwei Spaziergänge – in der Regel vor dem Füttern – gehören natürlich ebenso zum Tagesprogramm.

So ist das bei uns 😀 Und bei euch? Ich freu mich auf eure Anekdoten & Hausregeln in den Kommentaren!

Couchgeflüster

Eingeladen zum Knotzen.

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4 Antworten zu “Das ist nicht dein Zimmer.

  1. Ich darf auch auf die Couch – finde ich auch gut.
    Aber ich muss auch hart arbeiten – zum Beispiel Leckerchen suchen, selber Spielzeug wieder in die Kiste tragen oder Entertainer mittels Tricks im Büro geben. Vor dem Essen muss ich immer total artig sein. Ich bin auch Familienmitglied geworden und als Alarmanlage tauge ich nichts – als Halbpudel bin ich da selber eher sehr vorsichtig bis ängstlich und sitze in brenzligen Situationen lieber auf Frauchens Fuß. Jetzt weisste Bescheid!
    Tschüß, Turbo

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